Gleiche Rechte für alle? 200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden

Liebe Mitglieder,
Liebe Freunde unserer Gemeinde,

die Ausstellung "Gleiche Rechte Für Alle" wird am 14. 7. 2010 im Landratsamt Konstanz eröffnet, dazu möchten wir Sie alle ganz herzlich einladen.

Anbei übersende ich Ihnen die Einladung zur Ausstellungseröffnung und den Flyer mit den Begleitveranstaltungen.

herzliche Grüsse und Schalom

Minia Joneck
Vorsitzende JG Konstanz

 

200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden 200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden
Gleiche Rechte
für alle?
Eine Ausstellung im
Landratsamt Konstanz
15. Juli bis 27. August 2010
15. Juli bis 27. August 2010
Ausstellungsort
Landratsamt Konstanz
Benediktinerplatz 1,
78467 Konstanz
www.landkreis-konstanz.de
Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag
8 – 12 und 14 – 16 Uhr
Freitag
8 – 12 Uhr
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
Führungen
Führungen für Gruppen und
Schulklassen können beim Kreisarchiv
Tel. 0 75 31 / 800 -19 01,
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
angemeldet werden.
Begleitveranstaltungen
Das reichhaltige Begleitprogramm
entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Blatt.
Begleitpublikation
Gleiche Rechte für alle? 200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft
in Baden. Herausgegeben vom Landesarchiv Baden-Württemberg.
Bearbeitet von Uri R. Kaufmann zusammen mit Rainer Brüning.
184 Seiten, reich bebildert. Ostfildern: Jan Thorbecke Verlag 2009.
EUR 19,80.
42029_LAB_AusstellungKonstanz_Einladung_RZ.indd 1-2 15.06.10 15:21
Stadt und Landkreis Konstanz
in Verbindung mit der Jüdischen Gemeinde Konstanz,
der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Konstanz, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bodensee-
Region, der Volkshochschule Konstanz-Singen und dem
Hegau-Geschichtsverein laden Sie zur
Eröffnung der Ausstellung
am Mittwoch, 14. Juli, 19.00 Uhr,
ins Landratsamt Konstanz, Benediktinerplatz 1, herzlich ein.
Begrüßung
Landrat Frank Hämmerle
Grußwort
Oberbürgermeister Horst Frank
Professor Dr. Volker Rödel
Landesarchiv Baden-Württemberg
– Generallandesarchiv Karlsruhe –
Vertreter der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden
Einführung in die Ausstellung
Dr. Uri R. Kaufmann, Dossenheim
Kreisarchivar Wolfgang Kramer, Konstanz
Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt durch
die Harfenistin Susanne Weinhöppel, München.
Im Anschluss laden wir Sie zu einem Ausstellungsrundgang
und zu einem Umtrunk ein.
Herzlichen Dank für Ihre Zusage bis Freitag, 9. Juli 2010.
Das Jahr 1809 bildet eine wichtige Zäsur
in der Geschichte der Juden in Baden.
Das junge Großherzogtum erkannte als
erster Staat in Deutschland die jüdische
Religionsgemeinschaft auf Dauer an.
Der „Oberrat der Israeliten Badens“
wurde geschaffen.
Die Wanderausstellung des Landesarchivs
Baden-Württemberg greift das 200-jährige
Jubiläum der „Israelitischen Religionsgemeinschaft
Baden“ auf und zeichnet in
einem großen Bogen die Geschichte der
Juden in diesem Raum vom Mittelalter
bis in die Gegenwart nach. Innen- und
Außensichten wechseln einander ab. Es
ist die Rede von angesehenen jüdischen
Hoflieferanten, Textilhändlern und Kaufleuten,
aber auch von gering geachteten
Hausierern und Betteljuden.
Die Ausstellung schildert in vielen Facetten
die badisch-jüdische Geschichte.
Zahlreiche Dokumente und Exponate
aus dem In- und Ausland verdeutlichen,
welchen Beitrag die jüdische Bevölkerung
zur Entwicklung Badens vor allem im
19. Jahrhundert leistete. Die Ausstellung
dokumentiert den langen Kampf um die
bürgerliche Gleichstellung dieser religiösen
Minderheit – auch und gerade gegen
antisemitische Angriffe und Diffamierungen.
Die Zerstörung rechtsstaatlicher
Ordnungen im Nationalsozialismus, die
Verfolgung und Ermordung jüdischer
Bürger stellt die Frage nach Verantwortung
und Widerstand. Die Schilderung
des jüdischen Lebens in der Gegenwart
berichtet vom mühsamen „Aufbau nach
dem Untergang“.
Die Ausstellung wird ergänzt durch einen
vom Kreisarchiv Konstanz erstellten regionalen
Teil über die ehemaligen jüdischen
Gemeinden im Hegau und am See.